„Über meinen Körper entscheide ich!“ – Abtreibungsgegnern in Stuttgart entgegentreten

Kundgebung für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung am 19.12.2020

Seit einigen Wochen treffen sich christliche Fundamentalist*innen am
Olgaeck in Stuttgart. Ausgestattet mit Kreuzen und vorwurfsvollen
Sprüchen halten sie einen Gebetsmarsch mit anschließender Mahnwache ab.
Außerdem sprechen sie gezielt Frauen an, belästigen sie und versuchen,
sie einzuschüchtern und sie in der selbstbestimmten Entscheidung über
ihren eigenen Körper zu beeinflussen.

Das Aktionsbündnis 8. März veranstaltete heute zum zweiten Mal
Gegenprotest. Nach unserem öffentlichen Aufruf sind die Reaktionären
jedoch gar nicht erst „aufgekreuzt“. Trotzdem haben wir unsere
Kundgebung stattfinden lassen. Über 30 Frauen* und Männer trafen sich am
Olgaeck, um ein klares Zeichen gegen die Unterdrückung der Frau* zu
setzen.

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Bericht: „We fight back“ Demonstration zum Tag gegen Gewalt an Frauen

Am Mittwoch, dem 25.11.20, war der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*. Nach unserer Kundgebung an diesem Tag fand am Samstag, dem 28.11.20, unsere Demonstration unter dem Motto „Gewalt an Frauen* ist Alltag – We fight back“ statt. Etwa 250 Frauen* machten mit einem lauten Demonstrationszug in der Stuttgarter Innenstadt klar, dass sie die tagtägliche Gewalt an Frauen* nicht unbeantwortet lassen. Parolen, Schilder, die durch angebrachte Lichterketten erleuchtet wurden, Fahnen und Transparente machten das Thema deutlich und gaben der Demonstration, an der fast nur Frauen* teilnahmen, einen kämpferischen Ausdruck.

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Kundgebung zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Sexualisierte Gewalt und Übergriffe am Arbeitsplatz

Performance

Am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*, haben wir als Aktionsbündnis 8. März eine Kundgebung in Bad Cannstatt veranstaltet. Mit über 100 Frauen* haben wir auf sexualisierte Übergriffe, Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz aufmerksam gemacht.

Mit Redebeiträgen, der Tanzperformance „Un violador en tu camino“ und kreativen Aktionen haben wir gezeigt, dass neben den Tätern, auch die Medien, die Polizei, die Justiz und Arbeitgeber mitschuldig sind, indem sie bewusst wegschauen und Gewalt gegen Frauen* verharmlosen. Jede zweite Frau* ist auf der Arbeit mit sexueller Belästigung konfrontiert, indem sie diese beobachtet oder davon mitbekommt. Jede 8. Frau* erlebt selbst in ihrem Berufsleben sexualisierte Übergriffe und Gewalt am Arbeitsplatz. Die Folgen für die betroffene Frau* sind so vielfältig, wie die Vorfälle selbst: Sexistische und grenzüberschreitende Witze, körperliches Bedrängen, bis hin zu Aufforderungen zu sexuellen Handlungen. Jede Form sexualisierter Übergriffe und Gewalt führt zu weitreichenden psychischen Folgen bei den Frauen*. Weil sie oft weder Hilfe vom Arbeitgeber noch von der Justiz erhalten, ist für viele Frauen* die Kündigung der letzte Ausweg. Damit nehmen viele auch einen finanziellen Verlust in Kauf.

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