Feministische Beteiligung am 1. Mai in Stuttgart!

Heraus zum feministischen 1. Mai!

Wir Frauen* verdienen 20 Prozent weniger als unsere männlichen Kollegen, wir arbeiten häufiger in Teilzeit oder ohne Tarifvertrag und unsere Arbeit hört nicht auf, wenn die Lohnarbeit zu Ende ist. Zu Hause geht die Arbeit weiter: Kinder versorgen, Wäsche waschen, kochen, den Haushalt schmeißen, Angehörige pflegen. Frauen* leisten etwa doppelt so viel unbezahlte Haus- und Sorgearbeit als Männer. Armut trägt ein weibliches Gesicht, obwohl Frauen* insgesamt mehr arbeiten, aber gleichzeitig weniger Geld verdienen als Männer. Im Alter zeigt sich diese Ungerechtigkeit besonders. In Deutschland ist die eigene Alterssicherung von Frauen etwa 60 Prozent niedriger als von Männern. Denn: Typische Frauen*arbeit wird weniger oder gar nicht bezahlt.

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Erinnerung an Clara Zetkin

Vor einigen Tagen haben ein paar Aktivistinnen* den Gustav-Heinemann-Platz in Erinnerung an Clara Zetkin umbenannt. Als Sozialistin, Revolutionärin, Frauen*kämpferin können wir bis heute von ihr lernen. Sie versuchte unerlässlich, Arbeiterinnen* für den Widerstand gegen kapitalistische Ausbeutung zu gewinnen. Denn sie war überzeugt, dass für die Befreiung der Frau* der Kapitalismus überwunden werden muss. Sie schrieb: „Auch die proletarischen Frauen müssen sich von männlicher Herrschaft befreien, sie werden aber in erster Linie durch die Klassenherrschaft der Bourgeoisie an ihrer Entfaltung als Mensch gehindert. Das heißt, sie müssen gemeinsam mit den Männern ihrer Klasse gegen die kapitalistische Gesellschaftsordnung und das Bürgertum kämpfen…“

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Pressemitteilung zum internationalen Frauen*kampftag in Stuttgart

4.000 Feministinnen und Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst auf der Straße. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und griff Frauen an.

Pressemitteilung | Aktionsbündnis 8. März
4.000 Feministinnen und Streikende bei 8. März-Demo, Weltfrauentag goes Warnstreik
Am internationalen Frauenkampftag waren in Stuttgart mehr als 4.000 Feministinnen und Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst auf der Straße. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und griff Frauen an.

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