Stadtspaziergang: Unser Recht auf Abtreibung – gestern, heute, morgen!

Anfang diesen Jahres (2022) wurde die Abschaffung des §219a StGB beschlossen. Dieser hat die „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ verboten. Praxen und Kliniken in Deutschland war dadurch bisher untersagt, ausführlich darüber zu informieren, welche Methoden es für den Abbruch gibt. Das hatte zur Folge, dass es für ungewollt Schwangere enorm schwer war, sich über medizinisch sichere Methoden zu informieren oder Ärzt*innen zu finden, die Abtreibungen durchführen. Jetzt dürfen Ärzt*innen öffentlich darüber informieren, dass und mit welcher Methode sie Abtreibungen durchführen. Für uns ist diese Gesetzesänderung kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen …

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Veranstaltung: Feministisch kämpfen und streiken in Zeiten der Krise

Am 8. März diesen Jahres gingen bundesweit mehr als 25.000 Menschen in Deutschland auf die Straße – gegen Sexismus, Gewalt an Frauen, für sexuelle Selbstbestimmung, für Frauenrechte, gegen den Gender Pay Gap, aber auch gemeinsam mit den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) und ihren Forderungen. Die große Demonstration in Stuttgart mit 4.000 Menschen kam durch das Zusammenlegen der feministischen 8. März- Mobilisierung mit der Streikdemonstration der SuE-Beschäftigten zustande. Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen im bis heute weiblich geprägten Sozial- und Erziehungsdienst, betrifft auch uns als Feminist:innen. Bis heute sind wir Frauen* diejenigen, die den Großteil an un(ter)bezahlter Pflege-, Haus- und Sorgearbeit leisten. Gleichzeitig sind die zahlreichen Frauen, die im Sozial- und Erziehungsdienst arbeiten wie alle Frauen von patriarchalem Sexismus und Gewalt betroffen.

Es war ein großer Erfolg, feministische Kämpfe und den Streik zu verbinden und gemeinsam auf die Straße zu gehen – auch und gerade weil wir in unseren Kämpfen lernen und Fehler machen.

Wir wollen daher bei der Veranstaltung auf die Kampagne zurückblicken und über Chancen, Herausforderungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutieren. Denn wir gehen davon aus, dass Teuerungen, Energiemangel und was die Krise uns in den nächsten Monaten sonst noch alles bringen wird, sowohl die Gewerkschaften und Beschäftigten als auch die feministische linke Bewegung, vor große Herausforderungen stellen werden. Denn es sind Frauen*, die einerseits am stärksten von Krisen getroffen sind, andererseits aber auch als Arbeiter:innen zu dem Teil der Bevölkerung gehören, die das größte objektive Interesse an der grundlegenden Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse haben.

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Veranstaltung zum Umgang mit Repression gegen die Frauen*bewegung

Freitag, 16.09.22, um 18:00 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann (Böblingerstr. 105, 70199 Stuttgart).

Rund um den 8. März 2022 in Stuttgart wurde Repression wieder zum Thema für uns als Feministinnen. Mit einem unverhältnismäßig hohen Polizeiaufgebot am Tag selbst bis hin zu Anklagen und Gerichtsprozessen gegen einzelne Aktivist*innen soll(te) unsere feministische und klassenkämpferische Praxis kriminalisiert sowie Demonstrant*innen eingeschüchtert werden.

Als Aktionsbündnis 8. März wollen wir mit dieser Repression einen kollektiven Umgang entwickeln und uns gegenseitig stärken. Dazu gehört auch, dass wir uns öffentlich sichtbar mit dem Thema auseinandersetzen.

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