Komm mit auf die Online-Demoroute!

 

Online-Demoroute

Komme am Samstag 18.04. um 15:00 Uhr mit auf eine virtuelle Demo: Wir alle besuchen Internetauftritte verschiedener Institutionen (über Facebook, Insta, Twitter oder einfach die Homepage). Dort hinterlassen wir unseren Protest in Form von Kommentaren oder Posts.

#jetzterstrecht

Hier ist unsere Route und Vorschläge für Kommentare!

Unsere erste Station führt uns zu Franzsika Giffey. Sie hat bereits letztes Jahr zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, am 25.11.2019, eine Unterstützung von Frauen*häusern angekündigt. Die bereitgestellten Mittel dürfen allerdings nur für bauliche Maßnahmen und nicht für mehr Personal verwendet werden. Bundesweit gibt es nur 6.800 Frauenhaus*plätze, das ist weniger als Eindrittel der durch die Istanbul-Konvention geforderten 21.400 Plätze. Ohne zusätzliches Personal können die fehlenden 15.000 Plätze nicht realisiert werden!

Wir kommentieren daher Giffey auf Instagram, Facebook und adressieren sie auf Twitter:

https://www.instagram.com/franziskagiffeyberlin/

https://www.facebook.com/franziska.giffey/

Twitter @BMFSFJ

Es fehlten auch schon vor Corona 15.000 Frauenhausplätze! Die Istanbul-Konvention endlich umsetzen! #keinemehr #stopptgewaltgegenfrauen #niunamenos @BMFSFJ

 

Die zweite Station ist am Bundesministerium für Gesundheit. Schwangerschaftsabbrüche sind während der Corona-Krise fast unmöglich. Durch lange Entfernungen von bis zu 200 km bis zur nächsten Praxis die Abbrüche vornimmt und dünnerer Besetzung in Praxen und Beratungseinrichtungen sowie geschlossene örtliche Niederlassungen der Krankenkasse wird eine Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Fristen massiv erschwert.Das Mindeste was jetzt nötig ist: Die Abschaffung der Beratungspflicht und die Möglichkeit eines medikamentösen Abbruchs zu Hause. Selbstbestimmung gibt es nur ohne die §§ 218 und 219!

Wir kommentieren daher das Bundesministerium für Gesundheit auf Instagram, Facebook und adressieren es auf Twitter:

https://www.instagram.com/bundesgesundheitsministerium/

https://www.facebook.com/bmg.bund

Twitter @BMG_BUND

Die #Coronakrise verunmöglicht Schwangerschaftsabbrüche! Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisieren und zur normalen medizinischen Leistung machen! §§218 und 219 StGB streichen! #freesafelegal #abortionincrisis

 

Die dritte Station führt zu Jens Spahn. Die Krise zeigt: Der Markt regelt nichts und Profitorientierung hat im Gesundheitswesen nichts verloren. Das völlig Absurde in dieser Krise ist, dass Krankenhäusern jetzt vor der Insolvenz stehen, weil sie Betten freihalten und Operationen, mit denen sie Geld verdienen können, absagen. Seit 2004 die Fallpauschalen eingeführt wurden, stehen Krankenhäuser unter einem enormen ökonomischen Druck und die Zahl der Krankenhausbetten ist massiv gesunken. Denn leere Betten bringen den Krankenhäusern kein Geld.

Wir kommentieren daher Jens Spahn auf Instagram, Facebook und adressieren ihn auf Twitter

https://www.instagram.com/jensspahn/

https://www.facebook.com/jensspahn/

Twitter @jensspahn

Gesundheit ist keine Ware! Bedarfsorientierte Finanzierung statt Fallpauschalen! #gemeinsampflegestärken #keineprofitemitdergesundheit #nichtaufunseremrücken #systemchange

 

Die vierte Station istvor demBundesministerium für Arbeit und Soziales.

Frauen* verdienen 21% weniger als Männer. Auf das gesamte Erwerbsleben bezogen, verdienen sie sogar nur etwa die Hälfte. Sie sind dadurch häufiger von Altersarmut betroffen. In den letzten Monaten wurde heftig über die geplante Grundrente gestritten, mit der auch die Lebensleistung von Frauen* mit niedrigem Einkommen gewürdigt werden sollte. Die geplante Grundrente reicht zwar nicht aus, wenn sie jetzt aber wegen Corona nicht auf den Weg gebracht wird, benachteiligt das trotzdem wieder einmal besonders Frauen*.

Wir kommentieren daher das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Facebook, Instagram und adressieren es auf Twitter

https://www.instagram.com/bmas_bund/

https://www.facebook.com/BMAS.Bund/

Twitter @BMAS_Bund

Frauen halten die Gesellschaft am Laufen und werden dabei zu den größten Verlierer*innen der Coronakrise! Wir fordern daher endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit! #equalpay #nichtaufunseremrücken #systemchange

Die letzte Station führt zu Hubertus Heil. Die Bundesregierung hat Ende März ein Hilfspaket verabschiedet. Doch von diesen Hilfen profitieren vor allem die Unternehmen. Viele Lohnabhängige müssen jetzt mit gerade mal 60% Kurzarbeitsgeld 100% ihrer Kosten decken. In systemrelevanten Berufen, in den ca. 75% Frauen beschäftigt sind, können hingegen die Arbeitszeiten auf 12 Stunden ausgedehnt und die Ruhezeiten auf 9 Stunden gekürzt werden. Hubertus Heil kommentierte das Maßnahmen-Paket am 25.03. als einen Akt der Solidarität. Wir sagen dazu: Hubertus, du hast offensichtlich nicht verstanden was Solidarität ist!

Deshalb kommentieren wir Hubertus Heil auf Instagram, Facebook und adressieren ihn auf Twitter.

https://www.instagram.com/hubertus_heil/

https://de-de.facebook.com/mdb.hubertusheil/

Twitter @Hubertus_Heil

Solidarität sieht anders aus: Keine Ausweitung der Arbeitszeit, sondern eine Verdopplung der Löhne in systemrelevanten Berufen! #equalpay #nichtaufunseremrücken #systemchange