Kinderwagen-Blockade gegen das mütterfeindliche Sparprogramm bei H&M

Am 15. September haben wir mit Kinderwägen den Eingang einer H&M-Filiale in der Königstraße blockiert, Flyer verteilt und eine Rede gehalten. Mit der Aktion machten wir auf das mütterfeindliche Sparprogramm des Modekonzerns aufmerksam.

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Bericht: Kinderwagen-Blockade gegen Arbeitszeitflexibilisierung

Kitas haben feste Öffnungszeiten, Mütter brauchen Planbarkeit!

Mit mehr als einem Dutzend Kinderwägen haben wir heute am 19. Juni 2021 den samstäglichen Shoppingbetrieb auf der Königstraße unterbrochen. Gemeinsam haben wir mit zahlreichen Frauen* und Streikenden aus dem Einzelhandel den Eingang zur Zara-Filiale in der Königstraße / Ecke Lange Straße blockiert und damit auf die mütterfeindlichen Bestrebungen zum Vorantreiben der Arbeitszeitflexibilisierung aufmerksam gemacht. Gleiche Missstände prangerten wir im Anschluss mit einer Durchsage und einem Kinderwagen-Flashmob außerdem vor einer H&M-Filiale auf der Königsstraße an.

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Statement: We strike back! Solidarität mit den Beschäftigten im Handel

Bleigewichte am Rettungsring? So bezeichnet der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) die Forderungen der Gewerkschaft Ver.di im den aktuellen Tarifauseinandersetzung im Einzel- und Versandhandel1. Der HBW verweist auf die Coronakrise, doch was er dabei nicht erwähnt: Trotz Krise hat der Einzelhandel im elften Jahr in Folge seinen Umsatz steigern können2. Anstatt die Beschäftigten, die während der Coronakrise einer besonderen Arbeitsbelastung ausgesetzt sind, zu entlasten, nutzen die Arbeitgeber die Krise für weitere Angriffe auf die Arbeitsrechte. Mit einer weiteren Ausdehnung entgrenzter, sogenannter flexibler Arbeitszeiten unter Androhung von Entlassungen wird aktuell beispielsweise bei den Modeketten H&M oder Zara die Belegschaft unter Druck gesetzt und gespalten. Besonders betroffen von diesem Angriff auf die Beschäftigten sind Mütter mit Sorgeverantwortung.

Wir, das Aktionsbündnis 8. März, solidarisieren uns mit den Beschäftigten im Einzelhandel und ihren Forderungen nach mehr Gehalt, sicheren Arbeitszeiten und der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Die Forderungen von Ver.di sind kein Bleigewicht am Rettungsring. Für viele Beschäftigte im Einzelhandel sind sie die notwendige Luft, um sich überhaupt noch über Wasser halten zu können!

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